Elektrocutiegevaar

Elektrische Fahrleitungen, Speiseleitungen, Stromschienen und Rückstromleiter führen lebensgefährliche Hochspannung, bei deren Berührung die Gefahr durch einen Stromschlag getötet zu werden besteht. Der Bereich, in dem das direkte Risiko eines elektrischen Unfalls vorhanden ist, wird als Gefahrenzone-ES bezeichnet. Die Gefahrenzone-ES ist der Bereich mit einem Schutzabstand von 0-1,5 Meter von den spannungsführenden Teilen einer elektrotechnischen Bahnstromanlage.
Arbeiten innerhalb der Gefahrenzone-ES dürfen allein bei abgeschalteter und geerdeter Oberleitung ausgeführt werden. Dies gilt auch hinsichtlich der Stromabnehmer der Straßenbahn und sonstiger Spannung führender Teile.

Gehen Sie stets davon aus, dass alle Leitungen von elektrotechnischen Bahnstrom- anlagen unter Spannung stehen, es sei denn das durch das Sicherheitspersonal die Spannungsfreiheit nachweislich bescheinigt wird.

Berücksichtigen Sie, dass bei mit elektrischer Traktion betriebenen Strecken immer ein Schutzabstand von mindestens 1,50 Meter von der Oberleitung- bzw. von anderen spannungsführenden Teilen einzuhalten ist. Dies gilt insbesondere auch bei Arbeiten mit Leitern und anderen langen Arbeitsmitteln.